Impact & Expertise

Collateral Damage

Die Finanzkrise und ihre Folgen

In unserer Reihe "Collateral Damage" gehen wir auf die Hintergründe der aktuellen Wirtschaftskrise ein, analysieren die Auswirkungen staatlicher Maßnahmen in aller Welt, untersuchen Zukunftsszenarien und befassen uns mit den Herausforderungen für Unternehmen außerhalb des Finanzsektors. Darüber hinaus haben wir einen umfassenden Maßnahmenplan entwickelt, den Unternehmen innerhalb von drei bis sechs Wochen an die eigenen Bedürfnisse anpassen und anschließend umsetzen können.

BCG hat schon vielen Unternehmen geholfen, globale Abschwungphasen zu überleben und für sich zu nutzen – die "Collateral Damage"-Reihe greift nun auf diese Expertise zurück.

Die Publikationsserie beinhaltet eine umfassende Gesamtanalyse des globalen wirtschaftlichen Abschwungs und seiner Entwicklung in verschiedenen Regionen, Ländern und Sektoren. Außerdem empfehlen die Autoren erprobte und bewährte Schritte, die die Unternehmen vor dem Schlimmsten bewahren und sie auf die Zeit nach der Krise vorbereiten sollen.

Part 1: What the Crisis in the Credit Markets Means for Everyone Else

Der erste Teil der Serie befasst sich mit den Ursachen der Krise und ihren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, also beispielsweise einer eingeschränkten Kreditvergabe, höheren Kapitalkosten, staatlichem Protektionismus, mehr Regulierungen und geringerem Konsum. Die Studie stellt auch eine Reihe praktischer Schritte vor, mit denen Unternehmen den schlimmsten Folgen des Abschwungs entgegenwirken können.

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Part 2: Taking Robust Action in the Face of the Growing Crisis

Teil zwei befasst sich mit der Ausweitung der Krise über den Finanzsektor hinaus und untersucht die wahrscheinlichen Auswirkungen von staatlichen Interventionen auf Unternehmen in aller Welt. Die Autoren warnen vor einer einschneidenden und lang anhaltenden Rezession in den USA und Europa und stellen einen Maßnahmenplan vor.

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Part 3: Asia, Advantage, and Action

Dieser Teil der "Collateral Damage"-Reihe untersucht die Wahrscheinlichkeit einer Deflation und die Auswirkung der Krise auf einige Märkte in Asien. Außerdem prüfen die BCG-Experten, wie sich die Krise auf globale Beschaffungsstrategien auswirken kann, und welche Maßnahmen die Unternehmen jetzt mit Blick auf ihre Mitarbeiter, ihre finanzielle Grundlagen und ihre Preisgestaltung unternehmen sollten. Ein Anhang befasst sich mit der Frage, was die Krise eigentlich verschuldet hat.

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Part 4: Preparing for a Tough Year Ahead

Im vierten Teil der Studienreihe befassen sich die Autoren mit den Aussichten für 2009. Außerdem blicken die BCG-Experten noch einmal auf die bisherige Entwicklung der Krise zurück und erklären, warum sie sich so und nicht anders entwickelt hat. Drei Anhänge runden diese Publikation ab: Im ersten ziehen die Autoren Parallelen zwischen der heutigen Krise und der Großen Depression, im zweiten stellen sie verschiedene Statistiken zur aktuellen Krise vor, und im dritten Anhang beschreiben sie schließlich die entscheidenden Stationen der aktuellen Krise.

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Part 5: Confronting the New Realities of a World in Crisis

Die Finanzkrise hat bereits zu erheblichen wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Schäden geführt. Die Unternehmen müssen sich daher auf ein völlig verändertes Umfeld einstellen. In Teil fünf der "Collateral Damage"-Serie stellen die BCG-Experten Beispiele für diese Neuordnungen vor und präsentieren Vorschläge, wie eine weitere Verschärfung der Krise verhindert werden könnte. Die Lösungsansätze richten sich dabei nicht nur an Unternehmen, sondern auch an die Politik.

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Part 6: Underestimating the Crisis

Der sechste Teil der "Collateral Damage"-Serie analysiert Maßnahmen, die Unternehmen weltweit angesichts der Ausweitung der Krise ergriffen haben. Eine BCG-Umfrage unter mehr als 400 Konzernen aus sieben großen Wirtschaftsnationen – darunter Deutschland und die USA – zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen nicht schnell genug mit geeigneten Schritten gegensteuert. Außerdem haben die BCG-Experten zahlreiche Investoren und Analysten befragt. Diese haben 2009 bereits abgeschrieben, hoffen aber, dass sich Unternehmen auf die makroökonomische Situation einstellen und die Krise nutzen, um sich für die Zukunft zu positionieren.

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Part 7: Green Shoots, False Positives, and What Companies Can Learn from the Depression

Im siebten Teil der "Collateral Damage"-Serie analysieren die BCG-Experten 61 wirtschaftliche Frühindikatoren in fünf großen Wirtschaftsnationen. Fazit: Auch wenn es bereits erste Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung gibt, deuten die meisten Indikatoren auf eine weiterhin rückläufige Weltwirtschaft hin – wenn auch schwächer als noch zu Jahresbeginn. Im zweiten Teil des Papers identifizieren die Experten anhand konkreter Unternehmen, die gestärkt aus der Großen Depression hervorgingen, Erfolgsfaktoren, die auch in der aktuellen Rezession greifen.

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Part 8: Preparing for a Two-Speed World: Accelerating Out of the Great Recession

Im achten Teil der "Collateral-Damage"-Reihe prognostizieren die Autoren eine zweigeteilte Welt: Während die Industrienationen auf absehbare Zeit mit gedämpften Wachstumsraten zu kämpfen haben, werden viele Schwellenländer schon bald ihren Wachstumstrend fortsetzen. Die Verfasser analysieren, wie Unternehmen in einem Umfeld moderaten Wachstums erfolgreich agieren können.

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Part 9: In the Eye of the Storm: Ignore Short-Term Indicators, Focus on the Long Haul

Im neunten Teil der Serie halten die Autoren – trotz zuletzt positiver Wirtschaftsindikatoren – an ihrer Erwartung fest, dass die westlichen Industrienationen nur langsam wachsen werden. Sie argumentieren mit der Entwicklung der Kreditkrise, vor allem den wachsenden Zweifeln an der Nachhaltigkeit von Staatsdefiziten, sowie verstärkten staatlichen Interventionen, mehr Protektionismus und Veränderungen im Welthandel. Sie stützen ihre Überlegungen zudem auf eine Umfrage unter 440 Führungskräften in sieben Industriestaaten im Frühjahr 2010. Wesentliche Ergebnisse: Unternehmensführer sind hinsichtlich des Konjunkturverlaufs weniger optimistisch als die Politik; die Hälfte der befragten Unternehmenslenker rechnet mit einer L-förmigen Erholung.

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Part 10: Stop Kicking the Can Down the Road

Im Jahr drei der Krise hat sich das Verschuldungsproblem der Industrienationen verschärft: In den USA wuchs die Verschuldung um 4000 Mrd. Dollar auf 246 Prozent des BIPs, in Europa um 5000 Mrd. Euro auf 269 Prozent des BIPs. Mit jedem neuen Rettungsschirm sinkt das Vertrauen in die Fähigkeit, das Verschuldungsproblem zu lösen. Die Hoffnung von Politik und Notenbanken, dass das Wirtschaftswachstum in Zukunft über der Wachstumsrate der Schulden liegt, hat sich nicht erfüllt – eine Entwicklung, die Studien von Carmen Reinhard und Kenneth Rogoff bestätigen: Sie belegen, dass das reale Wirtschaftswachstum nach Finanzkrisen deutlich geringer ist und die Wachstumsrate von Volkswirtschaften sinkt, sobald die Verschuldung des Staates mehr als 90 Prozent des BIPs ausmacht. Dies ist in allen wichtigen Volkswirtschaften Europas und den USA der Fall. Doch welcher Weg führt aus der Wachstumskrise? In der 10. Folge ihrer Collateral-Damage-Reihe plädieren die Autoren für ein Ende des politischen "Spielens auf Zeit" und zeigen, wie die Verschuldungsspirale gestoppt werden kann, wenn private wie staatliche Schuldner entlastet werden.

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Part 11: Back to Mesopotamia?

Für die Länder der Eurozone ist das Tabu gebrochen: Neben der Erweiterung des Rettungsschirms gilt ein "Schuldenschnitt" inzwischen als unvermeidlicher Bestandteil einer Lösungsstrategie für das überschuldete Griechenland. Eine Methode, die seit Jahrhunderten bekannt ist: Schon im antiken Mesopotamien wurden die auf Tontafeln verzeichneten Schulden in bestimmten Abständen – etwa bei Antritt eines neuen Monarchen – vergeben und ausradiert. Wenn staatliche wie private Gläubiger mit einem Verzicht auf Teile ihrer Forderungen an der Lösung der Verschuldungskrise beteiligt werden, ist dies ein erster, richtiger Schritt: die Realität anzuerkennen und die Illusion aufzugeben, aus den Schulden auf wundersame Weise "herauszuwachsen". Doch wie geht es dann weiter? Mit welchen Szenarien – für die einzelnen Volkswirtschaften wie für Unternehmen – ist in den kommenden Monaten und Jahren zu rechnen? Mit diesen Fragen befassen sich die BCG-Krisenexperten Daniel Stelter und David Rhodes in der 11. Folge ihrer Collateral-Damage-Reihe: Back to Mesopotamia? The Looming Threat of Debt Restructuring.

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Part 12: What Next? Where Next? What to Expect and How to Prepare

Ein Krisengipfel reiht sich an den nächsten: Zu Jahresbeginn 2012 bewahrheitet sich die Prognose, dass allen politischen Bemühungen und dramatischen Appellen zum Trotz, die fundamentalen Ursachen der Finanzkrise nicht behoben sind – im Gegenteil: Die Verschuldungsspirale dreht sich weiter, die Probleme verschlimmern sich, wie jüngst mit der Herabstufung der Bonität Frankreichs und weiterer Euroländer durch die großen Ratingagenturen sichtbar geworden ist. Für Unternehmen wird die aktuelle Budget- und Strategieplanung 2012 zur Rechnung mit vielen Unbekannten: Welche Wendungen in der Eurokrise sind möglich, welche wahrscheinlich? Und was folgt daraus für das Unternehmen? Antworten auf diese Fragen geben die BCG-Krisenexperten Daniel Stelter und David Rhodes in der 12. Folge ihrer Collateral-Damage-Reihe: What Next? Where Next? What to Expect and How to Prepare. Auf der Basis unterschiedlicher Szenarien stellen die Autoren konkrete Maßnahmen vor und geben Hinweise, wie Unternehmen sich optimal auf die kommenden Monate vorbereiten können.

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Function Focus: Responses for Marketing and Sales in the Global Downturn

Krisen können die Chance bieten, schwächere Wettbewerber aus dem Markt zu verdrängen – sie können die Unternehmen aber auch dazu zwingen, ihr Marketing- und Vertriebsbudget massiv zu kürzen. In dieser Studie präsentieren die BCG-Experten pragmatische Maßnahmen, die den Unternehmen dabei helfen, ihre Kosten zu senken, ihren Umsatz zu stabilisieren und ihre Preispolitik mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation optimal zu gestalten.

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Function Focus: Leaders Have Made the Quick Cuts – Now What?

In den vergangenen Monaten haben Unternehmen vor allem auf kurzfristig realisierbare Einsparungen bei laufenden Ausgaben und Personalkosten gesetzt. Entlassungen, Gehaltsdeckelungen, Einsparungen bei Reisekosten und Fortbildung führen jedoch nicht zu einer nachhaltigen Umgestaltung eines Unternehmens. In diesem Teil der "Collateral Damage"-Serie beschreiben die BCG-Experten daher HR-Maßnahmen, mit deren Hilfe Unternehmen nicht nur durch die Rezession steuern, sondern sich für den nächsten Aufschwung fit machen können.

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Function Focus: Valuation Advantage: How Investors Want Companies to Respond to the Downturn

In dieser Studie untersuchen die BCG-Experten, welche Prioritäten Unternehmen in der andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise aus Investorensicht setzen sollten. Das Interesse der Kapitalgeber gilt jetzt Unternehmen, die nicht nur der Rezes¬sion standhalten, sondern die Krise als Sprungbrett für zukünftige Geschäfts¬erfolge nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle BCG-Umfrage, die im ersten Quartal 2009 unter rund 160 professionellen Investoren und Marktanalysten in Europa und den USA durchgeführt wurde.

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