Impact & Expertise

Hintergrund

In unserer Rubrik BCG in Deutschland stellen wir Ihnen unser Unternehmen, unsere Arbeit und unsere Mitarbeiter sowie unseren Beratungsansatz, unsere Wurzeln und unsere Werte vor. Im Folgenden finden Sie alle wesentlichen Fakten dazu in komprimierter Form.

Strategieberatung im Weltnetz
The Boston Consulting Group ist die weltweit führende strategische Unternehmensberatung. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir richtungsweisende Strategien, begleiten organisatorische Veränderungen und Restrukturierungen und steigern Effizienz, Leistungsfähigkeit und Unternehmenswert. Damit verbessern wir das Unternehmensergebnis nachhaltig und schaffen Wettbewerbsvorteile. In weltweit 78 Büros beschäftigen wir 6.200 Beraterinnen und Berater und erwirtschaften einen Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar (2012).
BCG in Deutschland und Österreich

Ein "Temporary Assignment", das seit über 30 Jahren andauert: Siemens war der erste deutsche Auftraggeber von Bruce D. Henderson. Das Abenteuer BCG Deutschland begann mit einer merkwürdigen Begebenheit: Ein späteres Mitglied des führenden Managements von Siemens hatte in den 1970er Jahren als Student Bruce D. Hendersons Vortrag über das Portfolio am Massachusetts Institute of Technology gehört. Persönlich kennen lernten sich die beiden, weil Henderson sich mit einem Mittagessen für seine schroffe Antwort auf eine weitschweifige Frage des deutschen Studenten entschuldigen wollte.

Die Begegnung mit Bruce D. Henderson muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: Drei Jahre später rief der ehemalige Student, der inzwischen im Siemens-Management arbeitete, bei ihm an und bat ihn, nach Deutschland zu kommen: Er wollte das Portfoliokonzept in seinem Unternehmen anwenden.

Bruce D. Henderson nahm die Einladung an und ersuchte wenig später Bolko von Oetinger, ihn beim ersten Projekt in Deutschland zu unterstützen. In einem internen Rückblick für die Mitarbeiter schreibt Henderson darüber: "I asked Bolko to go to Germany for a week, on an emergency basis, almost immediately after he joined BCG. His car sat in the San Francisco airport parking lot for months. And he never returned to the U.S. to live after he left that car in the parking lot for what was supposed to be a brief assignment to Germany …"

Mittlerweile ist BCG Deutschland und Österreich mit ca. 1000 Beraterinnen und Beratern und acht Büros – München (eröffnet 1975), Düsseldorf (1982), Frankfurt (1991), Hamburg (1994), Stuttgart (1997), Wien (1997), Berlin (1999) und Köln (2001) – eine der wichtigsten außeramerikanischen Einheiten des weltweiten Netzes und erzielte im Jahr 2012 einen Umsatz von rund 490 Millionen Euro. Damit ist BCG die Nr. 2 unter den Topmanagement-Beratungen in Deutschland.

Partnerschaftlich organisiert

Als Partnerschaft befindet sich BCG im alleinigen Besitz der Partner. Sie kümmern sich neben der Kundenarbeit vor Ort auch um die Ausbildung von Nachwuchsberatern und interne Managementaufgaben. So wird sichergestellt, dass die Strategieerfahrung der "Seniors" aus erster Hand an die nächsten Generationen weitergegeben wird. Die Organisationsform der Partnerschaft geht auch mit einem weitreichenden und in der Branche einmaligen Demokratieverständnis einher: Alle Partner sind – unabhängig von ihrer Zugehörigkeitsdauer zum Unternehmen – gleichberechtigt. So können z. B. die jüngeren Partner nicht von wenigen Senior-Partnern überstimmt werden. Weder weltweit noch in Deutschland gibt es eine Zentrale, wenn auch Kompetenzzentren und administrative Aufgaben an bestimmten Standorten gebündelt sind.

Das wichtigste Entscheidungsorgan für die BCG-Geschäftsführung ist die Partnergruppe, die sich regelmäßig auf weltweiter und nationaler Ebene trifft. Die deutschen und österreichischen Partner wählen zur operativen Führung des Tagesgeschäfts ein Management-Team, dessen Vorsitz seit 1. Januar 2013 Carsten Kratz innehat. Für alle wesentlichen Geschäftsprozesse gibt es nationale und internationale "Committees", zum Beispiel das Career Development Committee, das sich um die Personalentwicklung aller BCG-Mitarbeiter kümmert. Die einzelnen Komitees haben in operativen Fragen Beschlusskompetenz. Macht und Einfluss sind bei BCG also auf viele Schultern verteilt: Wir managen uns selbst.

Wissensmanagement global aufgestellt

Ihr Wissen hat BCG in Wissenszentren – sogenannten "Praxisgruppen" – gebündelt, die durch spezielle Research- und Analystenteams national und weltweit betreut werden. BCG unterscheidet dabei zwischen branchenspezifischen Praxisgruppen ((Bio) Pharma, Automobil, Banken/ Finanzen, Chemie, Papier & Baustoffe, Energie & Umwelt, Gesundheitswesen: Kostenträger und Leistungsbringer, Handel, Konsumgüter, Maschinen- und Anlagenbau, Industriegüter, Media & Entertainment, Medizintechnik, Metallindustrie & Bergbau, Öffentlicher Sektor, Private Equity, Technologie & Software, Telekommunikation, Transport, Reise & Tourismus und Versicherungen) und funktionalen Praxisgruppen (Corporate Development, Corporate Finance, Globalization, Information Technology, Innovation, Wachstum,Marketing & Sales, Operations, Organisation, Postmerger Integration, Strategie, Sustainability, Transformation, Turnaround, Unternehmensführung in Zeiten schwachen Wachstums). Je nach Projektanforderungen werden die gesammelten Erkenntnisse und die verschiedenen Experten interdisziplinär in die Beratungsarbeit einbezogen.

Seit dem 1.1.2013 führt Rich Lesser die weltweiten Geschäfte von BCG. Er folgt damit auf Hans-Paul Bürkner, der neun Jahre lang als CEO von BCG amtiert hatte.

Bahnbrechende Ideen
Mit der Entwicklung der Portfoliomatrix hatte Firmengründer Henderson 1968 den Erfolg der Strategieberatung begründet. Heute gehören "Dog" und "Cash Cow" zum betriebswirtschaftlichen Basisvokabular. Weitere wegweisende Konzepte folgten: Das Segment-of-One-Marketing®, der Zeitwettbewerb, Total Value Management oder Workonomics® zählen mittlerweile zum Standard sowohl der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie wie auch der unternehmerischen Praxis. Die bedeutendsten Konzepte wurden im "Boston Consulting Group Strategie-Buch" (Econ Verlag, 7. Auflage, 2000, 752 Seiten) veröffentlicht.
Firmeneigene Forschungseinrichtung
Das BCG-Strategieinstitut wurde im Mai 1998 mit der Zielsetzung gegründet, den Begriff der Strategie inhaltlich zu erweitern und das "Wesen der Strategie" aus Sicht verschiedener Disziplinen zu untersuchen. Das Institut fördert gemeinsame Projekte zwischen Wissenschaftlern und BCG. Diese Projekte reichen von Symposien über Gruppenarbeit bis hin zu bilateraler Zusammenarbeit und stammen in der Regel von BCG-Mitarbeitern, werden aber auch von außen an das Institut herangetragen. Ein aktuelles Projekt beschäftigt sich beispielsweise mit der Einbindung von Unternehmen in Kultur und Gesellschaft. Die Projektleiter sind erfahrene BCG-Mitarbeiter und zeichnen sich durch besonderes Interesse an wissenschaftlicher Arbeit aus. Sie organisieren selbständig die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Forschungseinrichtungen. Das Strategieinstitut wird von Martin Reeves, Senior-Partner bei BCG in New York, geleitet.
Umfassendes Verständnis von Beratung

Beratung ist kein einseitiges Geben von Ratschlägen, sondern Teamwork im besten Sinne. BCG arbeitet nicht für oder anstelle des Managements, sondern stets gemeinsam mit den Menschen, die ein Unternehmen tragen. Projektteams setzen sich aus Mitarbeitern der Kunden und BCG-Beratern zusammen. So addieren sich die Stärken beider Seiten. BCG sieht sich als Berater vor allem in der Rolle des Katalysators: Die Außensicht stellt das Bestehende bewusst in Frage und eröffnet so eine Fülle neuer Handlungsoptionen für ein Unternehmen. Die Innensicht der Kundenmitarbeiter wiederum gewährleistet, dass nur solche Lösungen ausgewählt werden, die realisierbar sind. Und gemeinsam mit unseren Kunden setzen wir die erarbeiteten Konzepte dann auch in die Praxis um.

Kunden aus allen Branchen

BCG arbeitet in allen wichtigen Industrien – von der Elektronik-, der Automobil- und der Luftfahrtindustrie über die Pharmabranche, das Gesundheitswesen, Banken und Versicherungen bis hin zu Maschinen- und Anlagenbau, Chemie- und Konsumgüterindustrie – sowie in allen wichtigen Märkten der Welt. In der Beratungsarbeit verfolgt BCG einen klaren Ansatz: Die Kunden werden während der gesamten – stets langfristig angelegten – Zusammenarbeit von einem festen Ansprechpartner betreut. Darüber hinaus werden je nach Aufgabenstellung und Fachanforderungen BCG-Experten aus dem weltweiten Netz hinzugezogen. Die BCG-Ansprechpartner stehen den Kunden jederzeit für Fragen, Diskussionen oder als Sparringspartner zur Verfügung. Mit zwei Dritteln unserer Kunden arbeiten wir bereits fünf Jahre oder länger zusammen, mit einem Drittel sogar über ein Jahrzehnt.

Ein Beruf, viele Optionen

Der Einstieg bei BCG kann der Anfang vieler Karrieren sein. BCG selbst bietet beste Aussichten: vom Projektleiter bis hin zum teilhabenden Partner. Der Aufstieg auf die nächste Karrierestufe ist bei kontinuierlich hervorragender Leistung im Durchschnitt alle zwei Jahre zu schaffen. Jede Beförderung bedeutet auch mehr Verantwortung. Auf allen Karrierestufen fördert BCG durch gezielte Trainings- und Mentoringprogramme die Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer Mitarbeiter. BCG-Beraterinnen und Berater sind aber auch in der Wirtschaft gesuchte Spitzenkräfte. So ergeben sich nicht selten Chancen, in der Industrie oder im Dienstleistungsbereich anspruchsvolle Führungsaufgaben zu übernehmen. Viele ehemalige BCGler setzen ihre Karriere als selbständige Unternehmer fort. Alle jedoch bleiben als Alumni eng mit BCG verbunden. Zu den BCG-Alumni in Deutschland gehören etwa der Vorstand der HeidelbergCement AG, Dr. Dominik von Achten sowie der Vorstandsvorsitzende der XING AG, Stefan
Groß-Selbeck oder auch die Unternehmerin Ginka Christenson, die mit Käthe Kruse Puppen erfolgreich ist.

Engagement für gesellschaftliche Anliegen

Allein 2012 hat BCG weltweit mehr als 250 Projekte für eine Vielzahl von Organisationen pro bono, das heißt kostenlos, durchgeführt. Die freiwillige und unentgeltliche Arbeit für solche Projekte ist für unsere Berater Teil einer Unternehmenskultur, die Initiative und Leistungsbereitschaft mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und Gemeinsinn verbindet. In Deutschland und Österreich gehören Bildung, Medizin und Kultur zu den Schwerpunkten der Social-Impact-Aktivitäten. Ende 2002 erhielt BCG für die Bildungsinitiative business@school den wichtigsten deutschen Corporate-Citizenship-Preis, die Auszeichnung der Initiative "Freiheit und Verantwortung". Das Schulprojekt business@school vermittelt jedes Jahr rund 2.000 Jugendlichen Wirtschaftswissen und Schlüsselqualifikationen.

Medienkontakt

Gern beantworten wir Fragen zu BCG und unserer Arbeit. Weiter

Publikationen

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Unser Ansatz

Lernen Sie unser Unternehmen, unsere Arbeit, Wurzeln und Mitarbeiter kennen. Weiter

BCG-Büros

GlobeBCG hat mehr
als 80 Büros
in 45 Ländern. Weiter

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