BCG hat die Lesbian, Gay, Bisexual, and Transgender (LGBT) Initiative als Plattform für internes Networking und Mentoring ins Leben gerufen. Ich bin mehrere Male von neuen Kollegen angesprochen worden, die mich um Rat gefragt haben, was die Kultur bei BCG angeht. Es ist wichtig, für diese neuen Mitarbeiter zu wissen, dass es bei BCG Lesben und Schwule gibt und dass es jemanden gibt, mit dem sie darüber reden können, wie sie sich im Office und beim Kunden verhalten sollen.
Offen dazu stehen zu können, homosexuell zu sein, ist für mich eine sehr positive Erfahrung bei BCG. Zwei Situationen sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Als ich noch relativ neu bei BCG war, unterhielt ich mich auf einem Projektevent mit einem unserer Partner. Er fragte mich, ob ich eine Freundin hätte, und ich antwortete: "Nein, ich habe einen Freund." Er sah mich überrascht an und stockte für einen Moment. Dann redete er ganz normal weiter und wir haben über meinen Freund gesprochen, genauso wie wir über eine Freundin geredet hätten.
Das andere Mal war während eines Feedbackgesprächs mit einem meiner Consultants. Er sagte mir, wie gut er es findet, dass ich so offen über meine Homosexualität spreche. Dann hat er mir von einem guten Freund erzählt, der nicht will, dass auf der Arbeit irgendjemand weiß, dass er schwul ist, und deshalb bei Firmenveranstaltungen immer eine Frau mitbringt. Durch diese Täuschung hat dieser Freund das Gefühl, in persönlichen Gesprächen nicht authentisch zu erscheinen. Bei BCG dagegen sind Schwule und Lesben Teil der vom Unternehmen geförderten Diversität.