Spezielle Herausforderungen der Branche
Nach der Krise 2009 verzeichnet der globale Automobilmarkt derzeit das stärkste Wachstum in den letzten 15 Jahren, hauptsächlich getrieben durch den chinesischen und den nordamerikanischen Markt. Europa hingegen entwickelt sich deutlich schwächer und wird noch bis mindestens 2017 unter dem Vorkrisenniveau liegen.
Parallel zu diesem Aufwärtstrend steht die Automobilindustrie aber auch vor einem massiven Kostendruck und erhöhten Risiken. Investitionen in alternative Antriebstechnologien, die Entwicklung neuer Modelle, der Aufbau von Produktionsstandorten in den Wachstumsregionen, zunehmende Komplexität durch steigende Variantenvielfalt und Besetzung neuer Nischen sowie veränderte Mobilitätsbedürfnisse der Kunden und das Auftreten neuer Wettbewerber stellen die OEMs vor große Herausforderungen.
Unternehmen, die an dieser anspruchsvollen Wachstumsdynamik positiv partizipieren wollen, müssen sich mit einer Reihe entscheidender Fragen befassen:
Neue Märkte – Verschiebung von Triade zu BRIC
Wie sieht die Präsenz in den Wachstumsmärkten, insbesondere China, aus? Wie muss die lokale Infrastruktur in diesen Märkten hinsichtlich Händlernetzwerk, Produktionsstätten und Entwicklung aufgebaut sein?
Welche Produkte mit welchem Lokalisierungsanteil sind notwendig, um die dortigen Kunden zu erreichen?
Neue Ära der Antriebstechnologien – Erweiterung des Verbrennungsmotors um elektrische Antriebe
Wie kann man sicherstellen, dass die signifikanten Investitionen in alternative Antriebe von den Kunden positiv aufgenommen werden? Wie sieht ein optimales Portfolio an Antriebstechnologien aus?
Mit welchen Partnerschaften lassen sich neuartige E-Mobility-Businessmodelle verwirklichen?
Neue Premiumführerschaft – Kampf um die Poleposition im Topsegment
Neue Partnerschaften – Erfolgsfaktoren in Joint Ventures und Allianzen
Nach der Krise haben sich neue Konstellationen und projektbasierte Modelle der Zusammenarbeit zwischen OEMs, Erstausrüstern und branchenfremden Unternehmen herausgebildet. Insbesondere der Zwang zur Kosten- und Investitionsoptimierung und der Aufbau neuer E-Mobility-Geschäftsmodelle haben zu diesen neuen Konstellationen geführt. Welche Erfolgsfaktoren gelten für diese Partnerschaften? Wie können Projekte und Themen in diesen Allianzen optimal gesteuert werden?
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