Program Management

In praktisch jeder Branche sind Unternehmen heute gezwungen, schneller zu agieren, effizienter zu arbeiten und immer neue Differenzierungsmöglichkeiten zu finden. Darüber hinaus besteht unternehmerischer Erfolg heute nicht mehr nur darin, die öffentlich erklärten Ziele zu erreichen, sondern diese auch zu übertreffen – und zwar auch angesichts interner und externer Prüfungen in noch nie dagewesenem Umfang.

Ein erfolgreiches Change Management zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl die betrieblichen als auch die mitarbeiterbezogenen Aspekte der Veränderung umfasst. Im derzeitigen wirtschaftlich schwierigen Klima jedoch gewinnt das betriebliche Element immer mehr an Bedeutung. Eine 2008 weltweit durchgeführte Befragung von 200 CEOs zeigt, dass deren drei größte Bedenken eine erfolgreiche Umsetzung von Veränderungsprozessen betreffen. Die Unternehmenslenker werden mit bedeutenden Fragen konfrontiert:

  • Wie können wir sicherstellen, dass sich die Ergebnisse unserer Veränderungsbemühungen auch tatsächlich im Betriebsergebnis niederschlagen?
  • Welche Hauptrisikofaktoren sind bei den von uns geplanten Veränderungen zu beachten?
  • Wie erfahren wir, wann und wo wir eingreifen müssen, um den Erfolg der Veränderungsmaßnahme zu garantieren?
  • Wie können wir am besten dafür sorgen, dass die Führungskräfte und Mitarbeiter echte Verantwortung für das Veränderungsprogramm übernehmen? 

Unsere Kompetenzen

BCG verfügt über einen eigenen Ansatz für den Umgang mit der betrieblichen Seite des Unternehmenswandels. Dieser stellt sicher, dass durch die Veränderung die beabsichtigten Auswirkungen auf das Betriebsergebnis erzielt werden. Beim Rigorous Program Management (RPM) wird das Change-Projekt aus der Perspektive der oberen Führungsebene betrachtet; dabei geht es um folgende Elemente:

  • Eine aktive Führungsstruktur, z. B. durch Schaffung eines Program Management Office (PMO), das den leitenden Mitarbeitern geeignete Instrumente zur Steuerung und Kontrolle des Unternehmenswandels zur Verfügung stellt
  • Intelligente Vorbereitung und Planung, einschließlich der Abstimmung einzelner Initiativen
  • Einsatz von "Roadmaps" als verbindliche Verträge mit dem Zweck, Ergebnisse zu erzielen
  • Überwachung und Management aufgrund von Ausnahmen
  • Unterstützung der Leitungsarbeit des Führungsstabes und Förderung direkter Intervention bei Risiken mit beträchtlichen Auswirkungen
  • Gewährleistung, dass im Projekt nur hinreichend wirksame Maßnahmen eingesetzt werden 

RPM hat nicht den Anspruch, bestehende Projektmanagementkonzepte zu ersetzen – es soll diese vielmehr ergänzen. Es ist auf die Anforderungen der Vorstandsebene zugeschnitten, da es sehr effektive Führungsmöglichkeiten bietet und stark ausgeprägte Verantwortlichkeiten fördert; zudem definiert RPM eindeutig den durch die jeweils abgeschlossene Maßnahme geschaffenen Wert und schafft Möglichkeiten für vorausschauende Kurskorrekturen. Erfolgreiches RPM hilft den Unternehmen nicht nur dabei, ihre Ziele zu erreichen oder zu übertreffen, es schafft darüber hinaus Umsetzungskompetenzen bei den Mitarbeitern des Unternehmens.

Im Rahmen dieses Ansatzes verwendet BCG häufig eine Reihe bewährter Instrumente. Einige Beispiele:

BCG Roadmapping®: Projektkontrolle und -steuerung
Mit Hilfe von Roadmapping können Unternehmen Ziele festlegen, entsprechende Leistungslücken ermitteln und dann qualitativ hochwertige Initiativen entwickeln, um diese Lücken zu schließen. Roadmapping erhöht die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg eines Projektes ganz erheblich, da die zu erreichenden Meilensteine explizit mit der Geschäftsstrategie und den finanziellen Auswirkungen verbunden werden.
DICE®: Projektrisikomanagement
DICE® (Duration, Integrity, Commitment, and Effort, deutsch: Dauer, Integrität, Engagement und Anstrengung) ist ein System zur Ermittlung der Wahrscheinlichkeit, mit der ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird. Dabei werden spezielle Maßnahmen herausgearbeitet, die die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen können und darum vor und während des Projektverlaufs durchgeführt werden sollten.
Stabilitätsprüfung
Im Zuge der Stabilitätsprüfung wird ermittelt, ob die Roadmaps belastbar und über alle Initiativen hinweg homogen sind. Über 50 Prozent der Initiativen bestehen diesen gründlichen Test beim ersten Mal nicht.

Impact Stories

  • BCG's Contribution to Battling Youth Unemploymet
  • Creation and rollout of a nonprofit corporation ("JOBLINGE") with the aim of reducing youth unemployment in Germany.
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  • Productivity Improvement at a Biopharma Company
  • See how BCG worked with a leading biopharma company to improve cost structure and effectiveness and increase earnings.
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Kontakt

Christian Greiser Partner & Managing Director Düsseldorf +49 211 30 11 30

Publikationen

  • The Hard Side of Change Management
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  • Winning Through Project Portfolio Management: The Practitioner’s Perspective
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