Sowohl in Zeiten wirtschaftlichen Wachstums als auch im Zuge von Krisen führen immer mehr Unternehmen eine systematische Prüfung ihrer Unternehmensportfolios durch. So erlangen Desinvestitionen – also Verkäufe von Teilen des Portfolios – einen zunehmend hohen Stellenwert im Unternehmensgeschehen. Diese Situation konfrontiert die Unternehmen mit einigen wichtigen Fragen:
Welche Segmente kommen eventuell für eine Desinvestition infrage, und warum?
Welches ist die beste Desinvestitionsmethode: Empfiehlt sich der Verkauf eines Portfoliounternehmens an einen strategischen Investor (Trade-Sale), der Verkauf an Kapitalgeber, die außerbörslich Eigenkapital bereitstellen (Private-Equity-Sale), der Aufkauf durch die Unternehmensleitung (Management-Buyout) oder der Gang an die Börse?
Wer wäre der geeignete Käufer, um einen größtmöglichen Gegenwert zu erzielen?
Wie können wir eine überzeugende "Equity-Story" und einen attraktiven Businessplan entwickeln, die potenzielle Käufer ansprechen?
Wie können wir den Desinvestitionsprozess so gestalten, dass das Tagesgeschäft von den mit der Transaktion verbundenen Belastungen möglichst unbehelligt bleibt?
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